Der Hooligan-Überfall in Leipzig-Connewitz (Filmausschnitt 'Inside HogeSa')

23.08.2018 - update
Die ersten beiden Urteile sind gesprochen: Ein Jahr und acht Monate Haft, ohne Bewährung. Schuldig des Landfriedensbruch in einem besonders schweren Fall. Die Verteidiger der beiden Angeklagten kündigten noch im Gerichtssaal Rechtsmittel gegen das Urteil an.

Der Überfall von Hooligans und Rechtsextremen am 11. Januar 2016 in Leipzig-Connewitz. Am letzten Donnerstag startete vor dem Leipziger Amtsgericht dazu der erste Prozeß. Dutzende sollen dazu noch folgen. Interessant waren - vor Gericht - vor allem die Aussagen der LKA-Mitarbeiter. Sie kamen erst am Tag nach dem Überfall in Leipzig-Connewitz an. Sie fanden: 60 Tatortspuren. Davon 15 mit DNA-Anhaftungen. Davon eine konkret zuordenbar. So führte es ein LKA-Ermittler als Zeuge vor Gericht aus. Die DNA, der nun in Leipzig verurteilten, war nicht darunter. Ihnen konnte nur nachgewiesen werden, dass sie - mit 213 anderen - am fraglichen Abend vor Ort waren. Mehr nicht. Denn sie schwiegen vor Gericht. Bisher ist auch unklar, wer konkret die gesamte Aktion organisiert hat.

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