Travel: Unterwegs auf Mauritius

Der letzte Tag der Reise. Die vergangene Nacht habe ich schlecht geschlafen. Wenn einem Abends im Bad plötzlich eine 40 Zentimeter lange Schlange anblickt (und mit der Zunge schnalzt), macht man sich schon seine Gedanken. Ein Blick in Googles Bildersuche hilft da nur bedingt ....
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Fünf Minuten vor der vereinbarten Zeit ist er bereits da. "Sie sind ja pünktlicher als die Deutschen" sage ich zum Taxifahrer. Ich wuchte meinen 14 Kilo Rucksack in den Kofferaum und öffne die linke Fahrertür. Gemächlich schleichen wir über die Insel. Unterhalten uns über das bevorstehende 'Premiere-League'-Spiel. So erfahre ich auch, dass er ManU-Fan ist. Ich zeige ihm auf dem Handy ein paar Fotos von meinem Trip nach La Réunion. Dabei fährt uns fast ein anderes Auto in die Seite. Irgendwann haben wir dann auch dass kleine Dorf im Süden der Insel gefunden. Nur sechs Kilometer sind es von hier zum Flughafen. Kein Tourist weit und breit. Dafür eine Bilderbuchbucht und eine Bude, bei der ich den besten Fisch meines Lebens gegessen habe ....

Cap Verde: Inselhopping

von Fred Kowasch
cap verde 2010 2 sao vicente strandNach sechseinhalb Flugstunden - mit Zwischenstop auf Grand Canaria - kam ich am frühen Nachmittag (Ortszeit weniger zwei Stunden) in Sal auf den Cap Verden an. Warum dann allerdings die Passkontrolle noch eine (gefühlte) Stunde dauern muß, erschließt sich einem nicht wirklich. Schließlich sind wir alle im Besitz eines  Visas, dass zu erwerben äußerst umständlich ist.

Zunächst muß man 45 Euros auf das Konto der Kapverdischen Botschaft überweisen, dann eine Kopie der Überweisung, eine Kopie vom Flugschein und den Originalpass per Einschreiben mit Rückschein zur Berliner Niederlassung schicken. Nach einer Woche gibt es dann Post.

Egal. Endlich angekommen. Ein Taxi ins 20 Kilometer entfernte Santa Maria wartet immer, mit acht bis zehn Euros ist man dabei. Davor empfiehlt es sich jedoch am Flughafen bei einer der zahlreichen Bankes Euros in Escuduos zu tauschen. Der Kurs ist gut und eine Commission nehmen sie meist auch nicht. Mitten in Santa Maria docke ich an einer französisch-betriebenen Herberge an. 40 Euros die Nacht. Das hat den Vorteil, dass man Meerblick geniessen kann und Nachts nicht zu tief schläft. Kurz vor Weihnachten sind die kleinen Hotels nicht allzu voll, irgend etwas findet man immer.

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Ecuador, Peru, Bolivien: Vom Äquator zum Titicacasee

von Fred Kowasch und 'Jay' Steinert

s_FCdamerika7

thu - 16.12. - quito, ecuador

Latitud 0 0 0". "Links-rechts, links-rechts, nord-sued, nord-sued"! Es macht Spass, ueber den orangenen Streifen am Aequator zu springen! Oder einfach hinlegen, eine rechte Rolle um die Koerperlaengsachse und schon ist man im Norden unserer Weltkugel. Hatte ich mir gar nicht so spassig vorgestellt. Ein paar Touristen schauen etwas unglaeubig, laecheln - viel ist nicht los in "Mitad del Mundo", zwei Stunden noerdlich von Quito.

Immerhin haben wir uns damit 50 Dollar gespaart. 30 wollte der Taxifahrer fuer den Hinweg, 50 ein anderer zurueck - verstehe einer die Logik. Mit drei Dollar kommt man mit dem Bus vielleicht nicht ganz so bequem hin- und zurueck. Dafuer lernt man immer jemanden kennen und ein paar neue spanische Worte hinzu.

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